Nur heute: Gratis callya-Freikarte mit Startguthaben!

Sommeropening “Fischerstechen” im Alpbachtal Seenland

Kramsach (TP/OTS) – Bei der ersten Tiroler “3 Seen Trophy” werden die mutigsten “Wasser-Ritter” im Fischerstechen ermittelt. Nun macht die Region Alpbachtal Seenland Platz für das spaßig-skurriles Event und schickt am 10. Juli seine Ritter auf den Reintalersee. Beim großen Sommer Opening wird bereits am Vortag gefeiert.

Alpachtal FischerstechenDas Fischerstechen ist ein Bewerb aus dem Mittelalter, der bei der ersten “3 Seen Trophy” sein Revival in Tirol erlebt. Abenteuerlich mit jeder Menge Spaß treten jeweils zwei Mannschaften zu Boot gegeneinander an. Es gilt dabei trocken zu bleiben, denn die Fischerstecher sind mit Lanzen bewaffnet und versuchen sich gegenseitig ins Wasser zu stoßen. Der Spaß steht im Vordergrund und jeder – ob Kind oder Erwachsener – kann sich in dieser “ritterlichen Disziplin” versuchen.

Die ersten “Wasser-Ritter” wurden bereits im Juni in Thiersee ermittelt. Am Samstag, den 10. Juli steht ab 11 Uhr nun der Kampf auf dem Reinthalersee in Kramsach bevor. Bereits am Vortag (9. Juli) feiert man am Seeufer ein feuriges Sommer Opening. Ab 20 Uhr heißt es dann “Sommer, Tanz und Beach” mit der Radio Tirol Hit Box mit DJ Alex und großem Feuerwerk. Der Wettkampf am Samstag, bei dem Jedermann/frau mitmachen kann, wird von einem bunten Kinderfest mit Spielprogramm, einem großen Familienpicknik mit gratis Eis der Raiffeisenbank MUT und viel Badespaß am Reintalersee gefeiert.

Ihren Abschluss findet die “3 Seen Trophy” am 15. August2010 beim Badestrand in Achenkirch am Achensee. Dann wird der Gesamtsieger der “3 Seen Trophy” gekürt. Auf dass der Sommer kommen möge!

Weitere Infos unter: http://www.fischerstechen.at

Quelle: OTS

[email_link]

Posted on Dienstag, Juli 6th, 2010
Under: Freizeit & Hobby | No Comments »

Ritter: Die Popstars des Mittelalters?

Ausstellung “Aufruhr 1225!” beleuchtet Licht- und Schattenseiten der Ritter

Popstar Ritter

Popstars einer finsteren Zeit? Die meisten Ritter taugten nicht als Idole! Foto: LWL

Münster (lwl). Sie waren tapfere Krieger, zuvorkommende Gentlemen und Beschützer der Witwen und Waisen: So gesehen waren Ritter die Lichtgestalten einer finsteren Zeit – dem “dunklen Mittelalter”. “Aus heutiger Sicht kann man sie als Popstars bezeichnen”, sagt Dr. Stefan Leenen, Projektleiter der kommenden Ausstellung über Ritter, Burgen und Intrigen im LWL-Museum für Archäologie in Herne. Die Schau “Aufruhr 1225!” des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zeigt ab dem 27. Februar 2010 unter anderem, wer die Ritter waren und wie sich selbst sahen.

“Der Ritter war für viele Menschen ein Vorbild”, sagt Leenen. “Doch es war lediglich ein Ideal, dem sie nacheiferten. Die echten Ritter hingegen taugten meist nicht als Idole.” In Wirklichkeit führten sie häufig untereinander Kleinkriege, unter denen vor allem die untergebenen Bauern litten. Versuche, die sogenannten Fehden zu unterbinden, scheiterten. Mit ihren Streitigkeiten verärgerten die Ritter auch die Kirche, die ihren Tatendrang im Kampf gegen die vermeintlich Ungläubigen (und nicht gegen andere Christen) forderte. “Das Bild des tugendhaften Ritters gilt daher nur eingeschränkt”, so der Historiker.

Am Anfang stand die Schlacht

“Entstanden ist das Rittertum auf dem Schlachtfeld”, erklärt Leenen. Bereits im frühen Mittelalter gab es Reiterkrieger, die für ihren Herrn in den Krieg zogen. Hoch zu Pferd und durch eine Rüstung geschützt dominierten sie über Jahrhunderte das Kriegsgeschehen. Weit später erst entwickelte sich ein gesellschaftlicher Stand unterhalb des Hochadels. “Ab dem 13. Jahrhundert mussten sich die Ritter ihre Sporen nicht mehr selbst verdienen. Die geborenen Ritter definierten sich von nun an durch ihren Stand, und der wurde vererbt”, so der Mittelalterexperte.

Kopf einer hölzernen Ritterstatue

Kopf einer hölzernen Ritterstatue, die vermutlich etwa acht Meter hoch war. Foto: © Historisches Museum Bamberg

Maßgebend waren die ritterlichen Tugenden, die stark von der Kirche geprägt wurden. Ein Ritter sollte täglich eine Messe hören, die Kirche achten und das Christentum verteidigen. Zudem sollte er seinem Landesherrn treu ergeben sein. Ruhm und Ehre konnte er sich auch abseits des Krieges in Turnieren verdienen. In ihnen bewies der Ritter seine Tapferkeit gegenüber seiner Herzensdame.

Ausbildung zum Ritter
Die Ausbildung zum Ritter begann bereits im frühen Kindesalter. Nach der zunächst rein christlichen Erziehung wurde ein Junge ab sieben Jahren am Hof eines Adeligen ausgebildet. Dort erlernte er die vornehmen Sitten und Gebräuche, Musik, Tanz, Geschichte und besonders die Kampfkunst, bis er vom Knappe zum Ritter ernannt wurde. Bei einer feierlichen Zeremonie erhielt der Knappe ein geweihtes Schwert und versprach die ritterlichen Tugenden zu pflegen. “Auch die Söhne des Kaisers Friedrich Barbarossa wurden auf diese Weise zum Ritter, was verdeutlicht, wie sehr das ritterliche Ideal bis in die höchsten Gesellschaftskreise geschätzt wurde”, erklärt Leenen.

Gesellschaftlicher Abstieg
Am allmählichen Niedergang des Ritterstandes änderte dies wenig. Neue Kriegstechniken erschwerten den gepanzerten Reitern das Bestehen auf dem Schlachtfeld. Die Verwaltung der Ländereien und die Rechtssprechung im Reich übernahm immer mehr eine gebildete Beamtenschaft. “Viele Ritter konnten ihren hohen Lebensstandard nicht länger aufrechterhalten und verarmten”, sagt Leenen.

Im Umkehrschluss blühten die Städte wirtschaftlich auf und zogen die Menschen in Scharen an. In ihnen entstand eine neue Oberschicht, und diese Bürger verteidigten sich selbst. Leenen: “Im städtischen System hatten die Ritter nichts verloren.” Oftmals suchten die Ritter den Konflikt mit den Städten, wagten meist aber nicht die direkte Auseinandersetzung. Stattdessen überfielen Raubritter städtische Kaufleute auf ihren Wegen außerhalb der Stadtmauern. Dennoch lebten die ritterlichen Tugenden fort, weil sich auch die Stadtmenschen an einer ritterlichen Lebensweise orientierten.

Ausstellung
1225 kommt der Kölner Erzbischof Engelbert, einer der mächtigsten Männer des Reiches, während eines Überfalls bei Gevelsberg im heutigen Ruhrgebiet gewaltsam ums Leben. Wie dieser Mord die ganze Ruhrregion veränderte – das ist Ausgangspunkt und Leitmotiv der größten Mittelalterausstellung, die bisher im Ruhrgebiet gezeigt wurde: “Aufruhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen”, läuft vom 27. Februar bis 28. November 2010 im LWL-Museum für Archäologie in Herne.

Events, Workshops, Führungen und Mittelaltermärkte sowie ein Außenprogramm in elf Burgen und Schlössern der Region begleiten die Ausstellung.

27. Februar bis 28. November 2010
“AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen”

LWL-Museum für Archäologie
Europlatz 1, 44623 Herne
Di, Mi, Fr 9-17 Uhr, Do 9-19 Uhr
Sa, So und feiertags 11-18 Uhr
Eintritt: Zwischen 6 und 2 Euro, Familienkarte 12 Euro, Gruppenrabatte

http://www.aufruhr1225.de

Posted on Dienstag, Januar 5th, 2010
Under: Musik & Kultur | No Comments »

Bad Behavior has blocked 1614 access attempts in the last 7 days.


Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /var/www/web143/html/wp-content/plugins/all-in-one-seo-pack/aioseop.class.php:221) in /var/www/web143/html/wp-content/themes/chameleon/layer.php on line 4
callya Gratiskarte mit Guthaben Schließen callya Gratiskarte mit Guthaben